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Physiotherapie

Physiotherapie unterstützt dich dabei, wieder gut in Bewegung zu kommen: bei Rücken- oder Gelenkschmerzen, nach einer Verletzung oder Operation, nach einem Schlaganfall oder um im Alter Stürzen vorzubeugen. Beckenbodentraining kann bei Blasenschwäche helfen und ihr schon in der Schwangerschaft vorbeugen. Nach einem ausführlichen Befund vereinbart ihr gemeinsam deine Ziele, du übst in deinem Tempo und bekommst Übungen für zu Hause. Für eine Behandlung braucht es eine ärztliche Anordnung.

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Lukas Petrischor

Lukas Petrischor

Physiotherapeut

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Wissenswertes zu Physiotherapie

Physiotherapie hilft dir, wieder gut in Bewegung zu kommen, wenn Schmerzen, eine Verletzung, eine Operation, eine Erkrankung oder das Älterwerden dich einschränken [1]. Gezielte, auf dich abgestimmte Übungen können Schmerzen lindern, deine Beweglichkeit im Alltag verbessern, Stürzen vorbeugen und als Beckenbodentraining bei Blasenschwäche helfen [2, 3, 4, 5]. Du übst in deinem Tempo und bekommst ein Programm für zu Hause mit [1, 5, 6].

Stand: Oktober 2026 · Quellen am Ende des Abschnitts

Der physiotherapeutische ProzessEin Kreislauf aus fünf Schritten: Befund, Ziele und Plan, Behandlung, Üben zu Hause, Wiederbefund. Vom Wiederbefund führt ein Pfeil zurück zu Ziele und Plan. Beim Befund führt ein Ausgang bei Warnzeichen zur ärztlichen Abklärung, beim Wiederbefund ein Ausgang zum Abschluss, wenn die Ziele erreicht sind.Plan anpassenWarnzeichen?ärztlich abklärenZiele erreicht:Abschluss1Befund2Ziele &Plan3Behandlung4Üben zuHause5Wieder-befund
  1. Befund: Gespräch, Untersuchung und physiotherapeutische Diagnose; dabei wird auf Warnzeichen geachtet.
  2. Ziele & Plan: gemeinsam vereinbarte, messbare Ziele und die Wahl der Maßnahmen.
  3. Behandlung: vor allem aktive Übungen, ergänzt durch manuelle Techniken und Beratung.
  4. Üben zu Hause: ein Heimprogramm, damit das Gelernte im Alltag ankommt.
  5. Wiederbefund: Wirkt es? Dann weiter oder abschließen, sonst den Plan anpassen.
Schema nach dem Berufsbild Physiotherapie im MTD-Gesetz 2024 (§ 19) und dem Positionspapier von World Physiotherapy.

Was kann Physiotherapie dir bringen?

Je nach Beschwerden und Zielen kann Physiotherapie dir zum Beispiel das bringen:

  • Weniger Schmerzen: Bei lang anhaltenden Rückenschmerzen linderte Übungstherapie in Studien die Schmerzen spürbar [4], bei Arthrose kann regelmäßiges Üben sie verringern [5].
  • Beweglicher im Alltag: Passende Übungen können Funktion und Beweglichkeit verbessern, etwa bei Kniearthrose oder nach einem Schlaganfall [5, 7, 8].
  • Seltener stürzen: Ältere Menschen, die regelmäßig Gleichgewicht und Alltagsbewegungen übten, stürzten in Studien um knapp ein Viertel seltener [3].
  • Gut begleitet rund um eine Operation: Übungen vor und nach dem Einsatz eines neuen Hüft- oder Kniegelenks unterstützen die Erholung und deine Selbstständigkeit [6].
  • Hilfe bei Blasenschwäche: Nach Beckenbodentraining war in Studien mehr als die Hälfte der Frauen mit Harnverlust beim Husten, Niesen oder Sport beschwerdefrei [2]; in der Schwangerschaft kann es helfen, einer Blasenschwäche vorzubeugen [9].
  • Selbst etwas tun können: Du verstehst deine Beschwerden besser und bekommst Übungen für zu Hause [1, 10].

Für wen ist Physiotherapie gedacht?

Physiotherapie ist für dich da, wenn Alter, Verletzung, Schmerz oder Krankheit deine Bewegung einschränken, und auch zur Vorbeugung und Gesundheitsförderung [1, 11]. Gut untersucht ist sie etwa bei:

  • Rückenschmerzen ohne bestimmte Ursache wie Bandscheibenvorfall, Bruch, Entzündung oder Tumor (nicht-spezifischer Kreuzschmerz), frisch (unter 6 Wochen) oder lang anhaltend (über 12 Wochen) [12, 13]
  • Arthrose (Gelenkverschleiß) in Knie oder Hüfte [5, 14]
  • nach Operationen, etwa nach dem Einsatz eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks [6]
  • nach einem Schlaganfall [8] und bei Parkinson, unter anderem zur Sturzvorbeugung [15]
  • COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung, dauerhaft verengte Atemwege) in einer Lungenrehabilitation mit Training über mindestens vier Wochen [16]
  • Blasenschwäche bei Frauen: Harnverlust beim Husten, Niesen oder Sport (Belastungsinkontinenz) [2], auch zusammen mit plötzlichem Harndrang (Mischinkontinenz) [17]; Beckenbodentraining auch in der Schwangerschaft [9]
  • Sturzvorbeugung bei älteren Menschen, die zu Hause leben [3, 15]

Wie wirkt Physiotherapie?

Ziel ist, Bewegung und Funktion aufzubauen, zu erhalten oder wiederherzustellen, damit du deinen Alltag möglichst selbst bewältigst [1]. Dafür werden verschiedene Bausteine kombiniert [1]:

  • Aktive Übungen: Kraft-, Ausdauer- und Gleichgewichtstraining und Alltagsbewegungen wie Aufstehen aus dem Sitzen oder Schrittfolgen [1, 5, 15]
  • Behandlung mit den Händen (manuelle Therapie): Mobilisation und Manipulation von Gelenken, Techniken an Muskeln und Bindegewebe [1, 10]
  • Wissen und Anleitung zur Selbsthilfe [1, 10]
  • ergänzend physikalische Maßnahmen wie Wärme oder Elektrotherapie [1]

Aktiv mitmachen lohnt sich

Leitlinien setzen auf Bewegung: Bei Kreuzschmerz rät NICE, die britische Leitlinienbehörde, normale Aktivitäten möglichst beizubehalten [10]; von Bettruhe riet die deutsche Leitlinie (2017, derzeit in Überarbeitung) ab [12].

Auf dich abgestimmt

Die Übungen werden an dich angepasst und schrittweise gesteigert [5, 15]. Da bei Kreuzschmerz und Kniearthrose keine Übungsart klar überlegen ist [7, 12], zählen deine Bedürfnisse, Vorlieben und Möglichkeiten [10]. Bei Arthrose verstärkt langfristiges Dranbleiben den Nutzen [5].

Wie läuft die Behandlung ab?

Am Anfang stehen ein Gespräch über deine Beschwerden, deine Vorgeschichte und deine Ziele und eine Untersuchung mit Tests und Messungen. Daraus entstehen eine physiotherapeutische Diagnose, gemeinsam vereinbarte, möglichst messbare Ziele und dein Behandlungsplan [1, 11]. Im Verlauf wird nachgemessen und bei Bedarf angepasst [1, 11], bis deine Ziele erreicht sind oder keine weitere Verbesserung erkennbar ist; passt eine andere Fachperson besser, wirst du weitervermittelt [1].

Ein wichtiger Teil ist das Üben zu Hause, mit Tipps, wie du dir selbst helfen kannst [1].

Wie lange und wie oft?

Das hängt von deinen Beschwerden und Zielen ab. Richtwerte aus Leitlinien und Studien:

  • Beckenbodentraining bei Belastungs- oder Mischinkontinenz: angeleitet über mindestens 3 Monate, mit mindestens 8 Anspannungen 3-mal täglich [17]
  • Sturzvorbeugung: Gleichgewichts- und Funktionsübungen mindestens 3-mal pro Woche über mindestens 12 Wochen, länger fortgesetzt für mehr Wirkung [15]
  • Lungenrehabilitation bei COPD: in Studien meist 8 oder 12 Wochen [16]
  • Nach Hüft- oder Knieprothese: Beginn möglichst am Operationstag, spätestens nach 24 Stunden; danach ein Heimprogramm, bei Schwierigkeiten im Alltag auch betreute Therapie [6]

Was sagt die Forschung?

Das zeigen große Übersichtsarbeiten und Leitlinien:

  • Blasenschwäche: Nach Beckenbodentraining berichteten 56 % der Frauen mit Belastungsinkontinenz, beschwerdefrei zu sein, ohne Training 6 % (hohe Vertrauenswürdigkeit); sie waren zufriedener mit der Behandlung, Nebenwirkungen waren selten und gering [2]. NICE empfiehlt angeleitetes Beckenbodentraining als erste Behandlung [17].
  • Schwangerschaft: Frauen ohne Blasenschwäche, die früh in der Schwangerschaft den Beckenboden trainierten, hatten gegen Ende der Schwangerschaft wahrscheinlich deutlich seltener Harnverlust (um 62 %), drei bis sechs Monate nach der Geburt etwas seltener (um 29 %) [9].
  • Stürze: Ältere, zu Hause lebende Menschen, die regelmäßig übten, stürzten um 23 % seltener, vor allem mit Gleichgewichts- und Funktionsübungen (hohe Vertrauenswürdigkeit) [3]; die Welt-Leitlinien zur Sturzvorbeugung empfehlen solche Übungen mit höchster Empfehlungsstufe [15].
  • COPD: Lungenrehabilitation linderte Atemnot und Erschöpfung deutlich und verbesserte Lebensqualität und Belastbarkeit (meist mäßige bis niedrige Vertrauenswürdigkeit); weitere Vergleichsstudien halten die Autoren für unnötig [16].
  • Lang anhaltende Kreuzschmerzen: Übungstherapie senkte den Schmerz um etwa 15 von 100 Punkten, laut den Autoren ein bedeutsamer Unterschied (mäßige Vertrauenswürdigkeit); Einschränkungen im Alltag gingen etwas zurück [4]. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Übungsprogramme, wegen der schwachen Studienlage mit Einschränkung [13].
  • Knie- und Hüftarthrose: Leitlinien empfehlen Übungen als Basisbehandlung [5, 14]. Beim Knie besserten sich Schmerzen, Funktion und Lebensqualität, mehr Teilnehmende berichteten einen Behandlungserfolg [7]; bei der Hüfte besserten sich Schmerz und Funktion leicht [18]. Im Mittel waren die Effekte eher klein [7, 18].
  • Schlaganfall: Physiotherapeutische Rehabilitation verbessert wahrscheinlich Funktion und Mobilität, mit Hinweisen auf längerfristigen Nutzen; das Üben von Alltagsaufgaben kann besonders hilfreich sein. Die Studien sind meist klein und uneinheitlich [8].

Worauf es ankommt

Für passive Verfahren allein spricht wenig: Behandlungen mit den Händen, auch Massage, kommen bei Kreuzschmerz und Arthrose nur zusammen mit Übungen in Frage; Zug an der Wirbelsäule (Traktion) wird bei Kreuzschmerz, Ultraschall und Reizstrom über die Haut (TENS) werden bei Kreuzschmerz und Arthrose nicht empfohlen [5, 10, 13]. Bei frischen Kreuzschmerzen war Bewegungstherapie meist nicht wirksamer als normal aktiv zu bleiben; sie kommt eher bei verzögertem Verlauf in Frage [12].

Unterm Strich spricht am meisten für aktive Übungen, die auf dich abgestimmt sind und die du regelmäßig weiterführst [5, 10, 15].

Wann ist Vorsicht geboten?

Am Anfang steht ein gründlicher Befund: Gerade bei Rückenschmerzen wird dabei und im Verlauf geprüft, ob Hinweise auf eine ernste Ursache vorliegen, die zuerst ärztlich abgeklärt werden muss [10, 12]. Vorsicht gilt bei einzelnen Techniken:

  • Behandlungen mit den Händen an der Lendenwirbelsäule nur nach sorgfältiger Prüfung; dagegen sprechen Warnzeichen für eine ernste Ursache, ausstrahlende Beschwerden durch eine gereizte Nervenwurzel und ein erhöhtes Bruchrisiko [12]
  • Vor Behandlungen an der Halswirbelsäule (Mobilisation, Manipulation, auch Übungen) wird gezielt nach Hinweisen auf seltene Erkrankungen der Halsgefäße gefragt, die wie gewöhnliche Nacken- oder Kopfschmerzen wirken können; bei Bedarf werden etwa Blutdruck und Nervenfunktion geprüft [19]

Mögliche Nebenwirkungen

Übungstherapie gilt als vergleichsweise risikoarm: Leichte Beschwerden wie Muskelkater kommen etwas häufiger vor als ohne Training, schwere Nebenwirkungen nicht [4, 20]. Bei Arthrose können Gelenkschmerzen zu Trainingsbeginn zunehmen; dranzubleiben lohnt sich laut NICE trotzdem [5]. Zum Beckenbodentraining in der Schwangerschaft wurden kaum Nebenwirkungen berichtet, vereinzelt Schmerzen im Beckenboden [9].

Herz und Kreislauf beim Training

Bewegung mit niedriger bis mittlerer Intensität ist auch für gesunde ältere Menschen meist ohne ärztliche Voruntersuchung möglich. Warst du bisher kaum aktiv oder hast du ein hohes Herz-Kreislauf-Risiko, lass dich vor intensivem Training ärztlich untersuchen. Intensität und Dauer werden behutsam gesteigert, weil das Risiko in den ersten Wochen intensiven Trainings am höchsten ist. Neue Beschwerden beim Training lass bitte ärztlich abklären [21].

Warnzeichen: bitte rasch ärztlich abklären

  • Plötzliche Störungen beim Wasserlassen oder Stuhlgang, Taubheit im Genital- oder Analbereich oder zunehmende Lähmungen der Beine: mögliche Zeichen eines Kaudasyndroms (Druck auf die Nervenwurzeln im unteren Wirbelkanal) oder einer schweren Nervenwurzelschädigung, bitte umgehend, oft notfallmäßig, abklären [12]
  • Rückenschmerzen mit Fieber oder Schüttelfrost, Appetitlosigkeit oder rascher Erschöpfung, besonders bei geschwächtem Immunsystem oder nach Injektionen an der Wirbelsäule [12]
  • Tumorerkrankung in der Vorgeschichte, Gewichtsverlust oder starke nächtliche Schmerzen [12]
  • Rückenschmerzen nach schwerem Unfall oder Sturz, bei älteren Menschen mit möglicher Osteoporose auch nach Husten oder schwerem Heben, oder unter einer Kortisontherapie, die im ganzen Körper wirkt (systemisch, etwa als Tabletten) [12]
  • Schwellung, Schmerz, Überwärmung und Rötung eines Beins als möglicher Hinweis auf eine tiefe Beinvenenthrombose; bei akuten Beschwerden Notruf 144 [22]
  • Brustschmerz oder Engegefühl in der Brust oder ungewohnte Atemnot beim Training [21]
  • Neue, ungewohnte Kopf- oder Nackenschmerzen mit Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Sprech- oder Schluckstörungen oder (vor allem einseitiger) Taubheit oder Schwäche in Gesicht, Arm oder Bein: sofort ärztliche Hilfe holen [19]

Einzelne Warnzeichen sind für sich allein wenig treffsicher, entscheidend ist das Gesamtbild [12].

Wer führt Physiotherapie durch?

Im pgz behandeln dich Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten. Sie gehören in Österreich zu den gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufen (MTD-Berufe), geregelt im MTD-Gesetz 2024 [11]:

  • Ausbildung: unter anderem ein Qualifikationsnachweis, etwa ein abgeschlossenes Fachhochschul-Bachelorstudium, und die Eintragung ins Gesundheitsberuferegister (§ 27) [11]
  • Ärztliche Anordnung: Für eine Behandlung braucht es eine ärztliche oder zahnärztliche Anordnung; die Physiotherapeutin oder der Physiotherapeut führt sie eigenverantwortlich durch (§ 20) [11]
  • Ohne Anordnung: Gesundheitsförderung sowie Vorbeugung und Früherkennung (Primär- und Sekundärprävention, § 20) [11]

Wichtig: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Untersuchung und Diagnose. Bei neuen, starken oder ungewöhnlichen Beschwerden und besonders bei den genannten Warnzeichen wende dich bitte zuerst an deine Ärztin oder deinen Arzt.

Quellen

  1. [1]World Physiotherapy. Policy statement: Description of physiotherapy. London, UK: World Physiotherapy; 2023 (überarbeitet und bestätigt auf dem 20. General Meeting, Mai 2023; nächste Überprüfung 2027). world.physio/policy/ps-descriptionPT
  2. [2]Dumoulin C, Cacciari LP, Hay-Smith EJC. Pelvic floor muscle training versus no treatment, or inactive control treatments, for urinary incontinence in women. Cochrane Database Syst Rev. 2018;10(10):CD005654. doi:10.1002/14651858.CD005654.pub4 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30288727/
  3. [3]Sherrington C, Fairhall NJ, Wallbank GK, Tiedemann A, Michaleff ZA, Howard K, et al. Exercise for preventing falls in older people living in the community. Cochrane Database Syst Rev. 2019;1(1):CD012424. doi:10.1002/14651858.CD012424.pub2 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30703272/
  4. [4]Hayden JA, Ellis J, Ogilvie R, Malmivaara A, van Tulder MW. Exercise therapy for chronic low back pain. Cochrane Database Syst Rev. 2021;9(9):CD009790. doi:10.1002/14651858.CD009790.pub2 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34580864/
  5. [5]National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Osteoarthritis in over 16s: diagnosis and management. NICE guideline NG226. London: NICE; 2022 (veröffentlicht 19.10.2022). www.nice.org.uk/guidance/ng226/chapter/Recommendations
  6. [6]National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Joint replacement (primary): hip, knee and shoulder. NICE guideline NG157. London: NICE; 2020 (veröffentlicht 04.06.2020). www.nice.org.uk/guidance/ng157/chapter/Recommendations
  7. [7]Lawford BJ, Hall M, Hinman RS, Van der Esch M, Harmer AR, Spiers L, et al. Exercise for osteoarthritis of the knee. Cochrane Database Syst Rev. 2024;12(12):CD004376. doi:10.1002/14651858.CD004376.pub4 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39625083/
  8. [8]Todhunter-Brown A, Sellers CE, Baer GD, Choo PL, Cowie J, Cheyne JD, et al. Physical rehabilitation approaches for the recovery of function and mobility following stroke. Cochrane Database Syst Rev. 2025;2(2):CD001920. doi:10.1002/14651858.CD001920.pub4 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39932103/
  9. [9]Woodley SJ, Lawrenson P, Boyle R, Cody JD, Mørkved S, Kernohan A, Hay-Smith EJC. Pelvic floor muscle training for preventing and treating urinary and faecal incontinence in antenatal and postnatal women. Cochrane Database Syst Rev. 2020;5(5):CD007471. doi:10.1002/14651858.CD007471.pub4 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32378735/
  10. [10]National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Low back pain and sciatica in over 16s: assessment and management. NICE guideline NG59. London: NICE; 2016 (zuletzt aktualisiert 29.07.2026). www.nice.org.uk/guidance/ng59/chapter/Recommendations
  11. [11]Bundesgesetz über die gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe (MTD-Gesetz 2024 – MTDG), BGBl. I Nr. 100/2024, insbesondere §§ 1, 2, 19, 20, 27 und 60; geltende Fassung laut RIS vom 11.10.2026 (keine Novellen seit der Stammfassung). www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20012653
  12. [12]Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz – Langfassung, 2. Auflage, Version 1. 2017. AWMF-Register-Nr. nvl-007. doi:10.6101/AZQ/000353. Hinweis: Gültigkeit abgelaufen (laut AWMF-Register gültig bis 30.12.2021); laut leitlinien.de nicht mehr gültig und in Überarbeitung; Neufassung im AWMF-Register angemeldet (Beginn 09.07.2026, geplante Fertigstellung 08.07.2027); eine neue Fassung liegt nicht vor (geprüft 11.10.2026). www.leitlinien.de/themen/kreuzschmerz/archiv/pdf/kreuzschmerz-2aufl-vers1-lang-1.pdf
  13. [13]World Health Organization. WHO guideline for non-surgical management of chronic primary low back pain in adults in primary and community care settings. Geneva: World Health Organization; 2023. ISBN 978-92-4-008178-9. www.who.int/publications/i/item/9789240081789
  14. [14]Bannuru RR, Osani MC, Vaysbrot EE, Arden NK, Bennell K, Bierma-Zeinstra SMA, et al. OARSI guidelines for the non-surgical management of knee, hip, and polyarticular osteoarthritis. Osteoarthritis Cartilage. 2019;27(11):1578-1589. doi:10.1016/j.joca.2019.06.011 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31278997/
  15. [15]Montero-Odasso M, van der Velde N, Martin FC, Petrovic M, Tan MP, Ryg J, et al. World guidelines for falls prevention and management for older adults: a global initiative. Age Ageing. 2022;51(9):afac205. doi:10.1093/ageing/afac205 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36178003/
  16. [16]McCarthy B, Casey D, Devane D, Murphy K, Murphy E, Lacasse Y. Pulmonary rehabilitation for chronic obstructive pulmonary disease. Cochrane Database Syst Rev. 2015;(2):CD003793. doi:10.1002/14651858.CD003793.pub3 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25705944/
  17. [17]National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Urinary incontinence and pelvic organ prolapse in women: management. NICE guideline NG123. London: NICE; 2019 (zuletzt aktualisiert 24.06.2019). www.nice.org.uk/guidance/ng123/chapter/Recommendations
  18. [18]Hall M, Lawford BJ, Hinman RS, Dobson F, Spiers L, Kimp A, et al. Exercise for osteoarthritis of the hip. Cochrane Database Syst Rev. 2026;7(7):CD007912. doi:10.1002/14651858.CD007912.pub3 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42486497/
  19. [19]Rushton A, Carlesso LC, Flynn T, Hing WA, Rubinstein SM, Vogel S, Kerry R. International Framework for Examination of the Cervical Region for Potential of Vascular Pathologies of the Neck Prior to Musculoskeletal Intervention: International IFOMPT Cervical Framework. J Orthop Sports Phys Ther. 2023;53(1):7-22. doi:10.2519/jospt.2022.11147. Erratum in: J Orthop Sports Phys Ther. 2023;53(6):372-374. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36099171/
  20. [20]Niemeijer A, Lund H, Stafne SN, Ipsen T, Goldschmidt CL, Jørgensen CT, et al. Adverse events of exercise therapy in randomised controlled trials: a systematic review and meta-analysis. Br J Sports Med. 2020;54(18):1073-1080. doi:10.1136/bjsports-2018-100461 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31563884/
  21. [21]Pelliccia A, Sharma S, Gati S, Bäck M, Börjesson M, Caselli S, et al. 2020 ESC Guidelines on sports cardiology and exercise in patients with cardiovascular disease. Eur Heart J. 2021;42(1):17-96. doi:10.1093/eurheartj/ehaa605. Erratum in: Eur Heart J. 2021;42(5):548-549. Aktuelle Fassung der ESC (keine neuere Version gefunden, geprüft 11.10.2026). pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32860412/
  22. [22]Gesundheitsportal (gesundheit.gv.at). Tiefe Venenthrombose (TVT, Phlebothrombose). Redaktion Gesundheitsportal, Expertenprüfung Priv.-Doz. Dr. Oliver Schlager. Letzte Aktualisierung 13.09.2024. www.gesundheit.gv.at/krankheiten/herz-kreislauf/venen/venenthrombose.html