Wundmanagement
Diplomierte Pflegefachpersonen (DGKP) versorgen akute und chronische Wunden – etwa ein offenes Bein (Ulcus cruris), einen diabetischen Fuß, ein Druckgeschwür oder eine schlecht heilende Operationswunde. Sie beurteilen deine Wunde regelmäßig, wählen Verbände, die möglichst wenig schmerzen und zu deinem Alltag passen, und stimmen die Versorgung mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab, damit auch die Ursache mitbehandelt wird. Dabei nehmen sie sich Zeit für deine Fragen und zeigen dir, was du selbst für die Heilung tun kannst.
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Profil ansehen →Wissenswertes zu Wundmanagement
Professionelles Wundmanagement begleitet dich, wenn eine Wunde schlecht heilt, etwa ein offenes Bein, ein diabetischer Fuß oder ein Druckgeschwür. Diplomierte Pflegefachpersonen beurteilen und versorgen deine Wunde, abgestimmt mit deiner Ärztin oder deinem Arzt und der Behandlung der Ursache, und zeigen dir, was du selbst tun kannst [1, 2]. Ziel ist, die Heilung bestmöglich zu unterstützen und dir den Alltag mit der Wunde zu erleichtern [2].
Stand: Oktober 2026 · Quellen am Ende des Abschnitts
Phasen der Wundheilung
- Exsudation
- Granulation
- Epithelisierung
- Vernarbung
Eine Wunde kann Bereiche in verschiedenen Phasen zugleich haben.
Warnzeichen: ärztlich abklären lassen
Zeichen einer Wundinfektion (mindestens zwei von: Rötung, Überwärmung, Schwellung oder Verhärtung, Schmerz, Eiter): Die Behandlung soll unverzüglich ärztlich überprüft werden.
Fieber oder Untertemperatur, Verwirrtheit, schnelle Atmung oder ein niedriger Blutdruck können auf eine Blutvergiftung (Sepsis) hinweisen: dann sofort ins Krankenhaus.
Was bringt dir ein professionelles Wundmanagement?
Professionelles Wundmanagement kümmert sich nicht nur um die Wunde, sondern auch darum, wie es dir im Alltag mit ihr geht [2]. Das kann es dir bringen:
- Bessere Heilungschancen: Eine fachgerechte Versorgung, die Behandlung der Ursache und regelmäßige Verlaufskontrollen verbessern laut Expertenstandard die Chancen auf Heilung [2]. Beim offenen Bein etwa heilen Wunden mit Kompression in Studien schneller und häufiger ab [3].
- Weniger Schmerzen: Die Wundauflage wird so gewählt, dass der Verbandwechsel möglichst wenig wehtut, und beim offenen Bein nehmen die Schmerzen unter Kompression häufig ab [1, 3, 4].
- Möglichst wenig Einschränkungen im Alltag: Passende Verbände nehmen Wundsekret auf, gegen Wundgeruch gibt es geruchsbindende Auflagen, und duschen kannst du, wenn die Wunde geschützt ist [1].
- Veränderungen früh erkennen: Die Wunde wird bei jedem Verbandwechsel beobachtet, so können etwa Infektionszeichen rechtzeitig erkannt und ärztlich abgeklärt werden [1, 2].
- Selbst etwas tun können: Du lernst, was du selbst tun kannst, etwa beim Verbandwechsel, beim Erkennen von Warnzeichen und zur Vorbeugung neuer Wunden. Das kann Heilung und Lebensqualität fördern [2, 4, 5].
- Eine Ansprechperson: Sie behält den Überblick und stimmt die Versorgung mit dir und deiner Ärztin oder deinem Arzt ab [2].
Für wen ist Wundmanagement gedacht?
Wundmanagement ist für dich gedacht, wenn eine Wunde nicht wie erwartet oder wegen einer Grunderkrankung schwer heilt. Als chronisch gilt eine Wunde, die nach acht Wochen nicht abgeheilt ist; ein offenes Bein durch Venenschwäche gilt von Anfang an als chronisch [1, 2, 4].
Typische Wunden
- Offenes Bein (Ulcus cruris) durch eine Venenschwäche, eine Durchblutungsstörung der Beine (periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz pAVK) oder beides [1].
- Diabetischer Fuß: Geschwüre am Fuß bei Diabetes, ausgelöst durch Nervenschäden, eine Durchblutungsstörung oder beides [5].
- Druckgeschwür (Dekubitus): örtlich begrenzter Schaden an Haut und/oder darunterliegendem Gewebe durch Druck oder Druck zusammen mit Scherkräften, meist über Knochenvorsprüngen, manchmal auch durch medizinische Geräte [6].
- Schlecht heilende Operationswunden, die offen heilen: Für die Wahl des Verbands rät die britische Leitlinie NICE zu Fachleuten mit Wundexpertise [7].
Wie wirkt Wundmanagement?
Wundversorgung und Behandlung der Ursache gehören zusammen. Deshalb soll die Ursache ärztlich abgeklärt oder die Abklärung eingeleitet sein, bevor die örtliche Behandlung beginnt [1].
Die Ursache mitbehandeln
- Offenes Bein durch Venenschwäche: Kompression mit Verband oder Strumpf ist die Standardbehandlung und beschleunigt die Abheilung [3, 4]. Eine ärztliche Behandlung der erkrankten Venen kann die Heilung zusätzlich fördern und Rückfällen vorbeugen [4].
- Diabetischer Fuß: Druckentlastung, bei Geschwüren an der Fußsohle (Vor- oder Mittelfuß) durch Nervenschäden bevorzugt mit einer nicht abnehmbaren, kniehohen Entlastung, etwa einem Vollkontaktgips [8]; dazu die Behandlung von Infektion und Durchblutung und eine gute Blutzuckereinstellung [5].
- Druckgeschwür: Druckentlastung durch individuell geplantes Umlagern, das auch eine druckverteilende Matratze nicht vollständig ersetzen kann [9].
Die Wunde gut versorgen
- Wundreinigung: Abgestorbenes Gewebe, Beläge und Fremdkörper werden beim Verbandwechsel vor allem mechanisch entfernt, bei Wunden ohne Infektionszeichen mit sterilen, wirkstofffreien Lösungen. Reicht das nicht, kommt ein chirurgisches Abtragen (Débridement) infrage [1].
- Wundauflage: Sie soll ein physiologisch feuchtes Wundmilieu erhalten, überschüssiges Wundsekret aufnehmen und die Haut rund um die Wunde schützen [1, 5]. Gewählt wird sie abgestimmt auf deine Ziele: möglichst schmerzarm, alltagstauglich, gut haftend und gut verträglich [1].
Wie läuft die Behandlung ab?
Erstgespräch und Einschätzung
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch über deine Wunde, bisherige Behandlungen und deinen Alltag [1, 2]. Dann wird die Wunde genau beurteilt und dokumentiert, etwa Größe, Wundgrund, Wundsekret, Wundrand und umgebende Haut [1]. Bring vorhandene ärztliche Befunde gern mit [2].
Plan und Verbandwechsel
Gemeinsam mit dir und bei Bedarf mit Angehörigen und weiteren Fachleuten entsteht ein Plan, der zu deinem Alltag passt [2]. Wie oft der Verband gewechselt wird, richtet sich nach Wunde, Grunderkrankung und deinen Bedürfnissen [1].
Den Verlauf im Blick
- Mindestens alle vier Wochen und bei wichtigen Veränderungen wird die Wunde ausführlich beurteilt, beim Druckgeschwür mindestens wöchentlich [1, 2, 9].
- Zeigt sich nach sechs Wochen leitliniengerechter Behandlung keine Heilungstendenz, soll ärztlich nach Komplikationen oder anderen Ursachen gesucht werden [1, 4].
- Die Wunde bleibt bis zur vollständigen Überhäutung abgedeckt und sollte danach noch 14 Tage geschützt werden [1].
Was du selbst tun kannst
Du lernst, was du selbst übernehmen kannst, etwa beim Verbandwechsel oder beim Erkennen von Infektionszeichen [2, 5]. Nach dem Abheilen eines offenen Beins sind Rückfälle häufig; zur Vorbeugung empfiehlt die Leitlinie Kompressionsstrümpfe und regelmäßige Bewegung [4].
Was sagt die Forschung?
Am besten untersucht ist die Behandlung der Ursache, mit ermutigenden Ergebnissen:
- Kompression beim offenen Bein: In einer Cochrane-Übersicht (14 Studien, 1391 Personen) heilten venöse Geschwüre mit Kompression schneller und häufiger ab, und die Teilnehmenden hatten weniger Schmerzen (mittlere Vertrauenswürdigkeit) [3].
- Vorbeugung: In einer Studie bekamen Menschen, die nach dem Abheilen Kompressionsstrümpfe trugen, seltener ein neues Geschwür als die Vergleichsgruppe (24 % statt 54 %). Die Leitlinie empfiehlt Kompression zur Behandlung und zur Vorbeugung ausdrücklich [4].
- Diabetischer Fuß: Für Geschwüre an der Fußsohle (Vor- oder Mittelfuß) durch Nervenschäden ist eine nicht abnehmbare, kniehohe Entlastung die erste Wahl (starke Empfehlung, mittlere Evidenzqualität) [8]. Werden die Behandlungsgrundsätze umgesetzt, heilen Fußgeschwüre laut den internationalen Leitlinien bei den meisten Betroffenen ab [5].
Für die örtliche Wundversorgung und die Wahl der Wundauflage beruhen die Empfehlungen vor allem auf der Erfahrung von Fachleuten, weil es kaum aussagekräftige Vergleichsstudien gibt [1, 10, 11]. Die Auflage wird deshalb nach deiner Wunde, fachlicher Erfahrung und deinen Wünschen gewählt, bei Wunden ohne Infektion bevorzugt wirkstofffrei [1, 11].
Wann ist Vorsicht geboten?
Vor einer Kompression wird geprüft, ob etwas dagegen spricht [4].
Kompression
- Gegenanzeigen laut Leitlinie: eine fortgeschrittene pAVK mit einem Knöchel-Arm-Index (ABI) unter 0,5, einem Knöchelarteriendruck unter 60 mmHg, einem Zehendruck unter 30 mmHg oder einem über die Haut gemessenen Sauerstoffpartialdruck am Fußrücken unter 30 mmHg; eine kritische Durchblutungsstörung mit Ruheschmerzen oder abgestorbenem Gewebe; eine dekompensierte Herzschwäche mit Beschwerden schon bei leichter Belastung oder in Ruhe (NYHA-Stadium III und IV); die Phlegmasia coerulea dolens, eine schwere akute Form der Beinvenenthrombose [4].
- Mit unelastischem Material ist bei einem Knöchelarteriendruck von 50 bis 60 mmHg unter engmaschiger Kontrolle ein Versuch möglich. Bei leichterer pAVK (ABI über 0,5 oder Knöchelarteriendruck über 60 mmHg) sollte trotzdem komprimiert werden, gegebenenfalls mit geringerem Druck und gut gepolstert [4].
- Häufige Nebenwirkungen sind Juckreiz, trockene Haut, Druckgefühl und Schmerzen; schwere Haut-, Weichteil- oder Nervenschäden sind bei richtiger Anwendung sehr selten. Bei Nervenschäden (etwa bei Diabetes) und dünner Haut sind gute Polsterung, niedriger Druck und anfangs engmaschige Kontrollen nötig [12].
- Bei Blau- oder Weißfärbung, Missempfindungen, Taubheit, Schmerzen oder Bewegungsstörungen an Fuß oder Zehen muss die Kompression sofort gelockert oder entfernt werden. Nehmen die Schmerzen unter Kompression zu statt ab, soll das abgeklärt werden [4].
Wundreinigung und Verbandstoffe
- Ein chirurgisches Débridement ist etwa bei Gerinnungsstörungen oder blutverdünnenden Medikamenten nur eingeschränkt möglich; trockene Nekrosen (abgestorbenes, trockenes Gewebe) sollen nicht aufgeweicht werden [1]. Beim diabetischen Fuß wird eine nicht infizierte Wunde mit Zeichen schwerer Durchblutungsstörung nicht abgetragen [5].
- Spüllösungen mit chemischen Zusätzen und jodhaltige Produkte können je nach Zubereitung, Konzentration und Einwirkdauer Gewebe schädigen oder Allergien auslösen; jodhaltige Produkte sollten bei Wunden ohne Infektionszeichen nicht verwendet werden. Hinter einer Entzündung der Haut um die Wunde kann eine Kontaktallergie stecken [1].
- Nicht sterile Lösungen und nicht steril gefiltertes Leitungswasser können Krankheitserreger einbringen [1].
Warnzeichen: bitte ärztlich abklären lassen
- Zeichen einer Wundinfektion (mindestens zwei von: Rötung, Überwärmung, Schwellung oder Verhärtung, Schmerz, Eiter): Die Behandlung soll unverzüglich ärztlich überprüft werden. Bei Nervenschäden oder Durchblutungsstörungen können diese Zeichen abgeschwächt sein [1, 5].
- Fieber oder Untertemperatur, Verwirrtheit, schnelle Atmung (ab 22 Atemzügen pro Minute) oder ein oberer Blutdruckwert unter 100 mmHg können auf eine Blutvergiftung (Sepsis) hinweisen: dann sofort ins Krankenhaus [1].
- Diabetischer Fuß mit Abszess, feuchtem Brand (Gangrän) oder Fieber: Vorstellung in einer spezialisierten Einrichtung innerhalb von 24 Stunden, bei tiefem, leicht infiziertem oder durchblutungsgestörtem Geschwür innerhalb von 4 Tagen [1].
- Ruheschmerzen oder abgestorbenes Gewebe bei Durchblutungsstörung (kritische Ischämie): Die rasche Gefäßbehandlung hat Vorrang [4].
- Wunden, die trotz leitliniengerechter Behandlung nicht heilen oder ungewöhnlich aussehen (etwa knotiger Wundgrund, überschießendes Gewebe, starker Geruch), sollen ärztlich abgeklärt werden, meist mit einer Gewebeprobe (Biopsie); dahinter kann auch Hautkrebs stecken [1, 4].
Wer führt Wundmanagement durch?
Im pgz versorgen diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP) deine Wunde. Als Ziele des Wundmanagements nennt das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz unter anderem, die Heilung zu beschleunigen, Rückfälle zu vermeiden und deine Lebensqualität sowie deine Selbst- und Gesundheitskompetenz zu stärken (§ 22a GuKG) [13].
- Einschätzung, Planung und Durchführung der Pflege sowie Beratung und Schulung übernehmen DGKP eigenverantwortlich (§ 14 GuKG), medizinische Maßnahmen nach ärztlicher Anordnung (§ 15 GuKG) [13].
- Die Abklärung der Wundursache und operative Eingriffe sind ärztliche Aufgaben [1, 14].
- Verbandsmaterialien dürfen DGKP nach ärztlicher oder pflegerischer Diagnose selbst verordnen; dann informieren sie deine Ärztin oder deinen Arzt über wichtige Veränderungen (§ 15a GuKG) [13].
- Vertiefen können DGKP ihr Wissen mit der Weiterbildung „Wundmanagement“ oder der Spezialisierung „Wund-, Stoma- und Kontinenzmanagement“ [13, 15].
Wichtig: Wundmanagement ergänzt die ärztliche Behandlung und ersetzt nicht die Abklärung der Wundursache. Bei Zeichen einer Infektion, Fieber oder plötzlich stärkeren Schmerzen wende dich bitte umgehend an deine Ärztin oder deinen Arzt.
Quellen
- [1]Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e. V. (DGfW). S3-Leitlinie Lokaltherapie schwerheilender und/oder chronischer Wunden aufgrund von peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus oder chronischer venöser Insuffizienz. AWMF-Register-Nr. 091-001, Version 2.2, Stand 31.10.2023; gültig bis 20.03.2028. register.awmf.org/assets/guidelines/091-001l_S3_Lokaltherapie-schwerheilender-chronischer-Wunden_2023-11.pdf
- [2]Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (Hrsg.). Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. 2. Aktualisierung 2025 einschließlich Kommentierung und Literaturstudie. Osnabrück: DNQP; Juni 2025 (Standard: Stand April 2025). ISBN 978-3-00-023708-9. Frei zugänglicher Auszug. www.dnqp.de/fileadmin/HSOS/Homepages/DNQP/Dateien/Expertenstandards/Chronische_Wunden/cWunden_2Akt_Auszug.pdf
- [3]Shi C, Dumville JC, Cullum N, Connaughton E, Norman G. Compression bandages or stockings versus no compression for treating venous leg ulcers. Cochrane Database Syst Rev. 2021;7(7):CD013397. doi:10.1002/14651858.CD013397.pub2 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34308565/
- [4]Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie e. V. (DGPL). S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris venosum. AWMF-Register-Nr. 037-009, Version 4.1, Stand 30.01.2024; gültig bis 21.01.2029. register.awmf.org/assets/guidelines/037-009l_S2k_Diagnostik-Therapie-Ulcus-cruris-venosum__2024-01_1.pdf
- [5]Schaper NC, van Netten JJ, Apelqvist J, Bus SA, Fitridge R, Game F, et al. Practical guidelines on the prevention and management of diabetes-related foot disease (IWGDF 2023 update). Diabetes Metab Res Rev. 2024;40(3):e3657. doi:10.1002/dmrr.3657 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37243927/
- [6]National Pressure Injury Advisory Panel, European Pressure Ulcer Advisory Panel, Pan Pacific Pressure Injury Alliance. Classification. In: Prevention and Treatment of Pressure Ulcers/Injuries: Clinical Practice Guideline. The International Guideline, 4th ed. Haesler E (Ed.). 2026 (online veröffentlicht 02.09.2026). www.internationalguideline.com/classification
- [7]National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Surgical site infections: prevention and treatment. NICE guideline NG125. Veröffentlicht 11.04.2019, zuletzt aktualisiert 19.08.2020. www.nice.org.uk/guidance/ng125/chapter/Recommendations
- [8]Bus SA, Armstrong DG, Crews RT, Gooday C, Jarl G, Kirketerp-Moller K, et al. Guidelines on offloading foot ulcers in persons with diabetes (IWGDF 2023 update). Diabetes Metab Res Rev. 2024;40(3):e3647. doi:10.1002/dmrr.3647 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37226568/
- [9]National Pressure Injury Advisory Panel, European Pressure Ulcer Advisory Panel, Pan Pacific Pressure Injury Alliance. Prevention and Treatment of Pressure Ulcers/Injuries: Quick Reference Guide. The International Guideline, 4th ed. Haesler E (Ed.). 2026 (Version 01.09.2026). www.internationalguideline.com/s/NPIAP-EPUAP-PPPIA-Quick-Ref-2026-FINAL.pdf
- [10]Norman G, Westby MJ, Rithalia AD, Stubbs N, Soares MO, Dumville JC. Dressings and topical agents for treating venous leg ulcers. Cochrane Database Syst Rev. 2018;6(6):CD012583. doi:10.1002/14651858.CD012583.pub2 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29906322/
- [11]Westby MJ, Dumville JC, Soares MO, Stubbs N, Norman G. Dressings and topical agents for treating pressure ulcers. Cochrane Database Syst Rev. 2017;6(6):CD011947. doi:10.1002/14651858.CD011947.pub2 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28639707/
- [12]Rabe E, Partsch H, Morrison N, Meissner MH, Mosti G, Lattimer CR, et al. Risks and contraindications of medical compression treatment – A critical reappraisal. An international consensus statement. Phlebology. 2020;35(7):447-460. doi:10.1177/0268355520909066 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32122269/
- [13]Bundesgesetz über Gesundheits- und Krankenpflegeberufe (Gesundheits- und Krankenpflegegesetz – GuKG), BGBl. I Nr. 108/1997, §§ 14, 15, 15a, 17 und 22a in der am 11.10.2026 geltenden Fassung (§ 14 idF BGBl. I Nr. 75/2016; §§ 15, 17, 22a idF BGBl. I Nr. 109/2024; § 15a idF BGBl. I Nr. 108/2023). www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10011026
- [14]Bundesgesetz über die Ausübung des ärztlichen Berufes und die Standesvertretung der Ärzte (Ärztegesetz 1998 – ÄrzteG 1998), BGBl. I Nr. 169/1998, § 2 idF BGBl. I Nr. 69/2023. www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10011138&Paragraf=2
- [15]Gesundheits- und Krankenpflege-Weiterbildungsverordnung (GuK-WV), BGBl. II Nr. 453/2006 idF BGBl. II Nr. 359/2010, Anlage 1 Z 45. www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40122784/NOR40122784.html